Magnetfeldanwendung bei Tinnitus und Schwindel

Magnetfeldanwendung bei Tinnitus und Schwindel

Lesezeit: 1 Minute Aktualisiert: 22.05.2025 Datum: 07.2023
Magnetfeldanwendung bei Tinnitus und Schwindel
Lesezeit: 1 Minute Aktualisiert: 22.05.2025 Datum: 07.2023

Tinnitus

Das Anwenden von pulsierenden Magnetfeldern kann bei Tinnitus in Verbindung mit Halswirbelsäulenbeschwerden sinnvoll sein [1], da sie zur Erholung des geschädigten Knorpels an der Halswirbelsäule beitragen kann.

Bei Patient:innen, die sowohl unter Halswirbelsäulenbeschwerden als auch Tinnitus leiden, konnte eine Besserung des Tinnitus durch die Anwendung von pulsierenden Magnetfeldern festgestellt werden. Im Gegensatz zur Magnetfeldanwendung bei Tinnitus wird bei der Magnetstimulation eine spezifische Gehirnregion beeinflusst, die für die Verarbeitung von Höreindrücken zuständig ist. Dies kann bei einem Teil der Patient:innen zu einer Verringerung des Tinnitus führen, zumindest für eine bestimmte Zeit.

Halswirbelsäulenbeschwerden

Bei der Magnetfeldanwendung für Halswirbelsäulenbeschwerden mit begleitendem Tinnitus wird die Halswirbelsäule in der Nähe einer Magnetfeldspule positioniert. Das erzeugte magnetische Feld durchdringt Gewebe und Knochen und entfaltet therapeutische Effekte. Bei der Magnetstimulation wird eine Magnetspule auf den Schädel gelegt, um die darunter liegenden Nervenzellen der Hirnrinde zu aktivieren. Durch eine Verringerung der Aktivität dieser Nervenzellen kann auch der Tinnitus verringert werden, jedoch meist nur vorübergehend.

Die Magnetstimulation wirkt, indem sie die Umorganisation der Nervenzellen im Hörzentrum des Gehirns beeinflusst, die mit dem Tinnitus verbunden ist. Diese Umorganisation führt zu einer spontanen Aktivierung von Nervenzellen, die der Patient als Ohrgeräusch wahrnimmt.

Die Magnetstimulation kann diese Vorgänge positiv beeinflussen.

Jan Ruthard

Autor: Jan Ruthard

Geschäftsführer

Jan ist Geschäftsführer von Elvari und beschäftigt sich als passionierter Kickboxer schon lange mit dem Thema Gesundheit. Er hat bereits während seiner Schulzeit Vorträge über gesunde Ernährung gehalten und später in verschiedenen Gesundheitsprojekten mitgewirkt. Bei Elvari kümmert er sich besonders um die Produktentwicklung, Logistik und das Marketing.

Thieme.de: Magnetfeldtherapie bei Tinitus, [online] https://www.thieme.de/de/gesundheit/magnetfeldtherapie-tinnitus-45130.htm [abgerufen am 11.06.2023]

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Häufige Fragen & Antworten

Q: Kann eine Magnetfeldtherapie bei Tinnitus helfen?

Studien deuten darauf hin, dass pulsierende Magnetfelder die Regeneration von Knorpelgewebe in der Halswirbelsäule fördern und dadurch auch eine Linderung des Tinnitus bewirken können.

Q: Wie funktioniert die Magnetstimulation bei Tinnitus?

Bei der Magnetstimulation wird eine Magnetspule auf den Schädel gelegt, um Nervenzellen in der Hirnrinde zu beeinflussen. Ziel ist es, die überaktive Aktivität im Hörzentrum zu reduzieren, die für das Ohrgeräusch (Tinnitus) verantwortlich ist.

Q: Wie wird die Magnetfeldanwendung bei Halswirbelsäulenbeschwerden durchgeführt?

Die Halswirbelsäule wird nahe einer Magnetfeldspule positioniert. Das pulsierende Magnetfeld soll so das Gewebe durchdringen und therapeutische Effekte entfalten, insbesondere bei muskulären Problemen.

Q: Was ist der Unterschied zwischen Magnetfeldanwendung und Magnetstimulation?

Die Magnetfeldanwendung wirkt auf den gesamten Körper und beispielsweise an der Halswirbelsäule, während die Magnetstimulation gezielt das Gehirn beeinflusst – genauer gesagt, jene Regionen, die für die Verarbeitung von Höreindrücken zuständig sind.

Q: Ist die Wirkung der Magnetstimulation bei Tinnitus dauerhaft?

Meist ist die Wirkung nur vorübergehend. Einige Patient:innen berichten von einer spürbaren Linderung, jedoch hält diese oft nur für einen begrenzten Zeitraum an.

Q: Für wen ist diese Therapie geeignet?

Vor allem für Patient:innen, die sowohl unter Tinnitus als auch unter Beschwerden der Halswirbelsäule leiden. In solchen Fällen kann die kombinierte Anwendung besonders erfolgversprechend sein.

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